Babymatratzen Test 2019

Vergleich, Testsieger und Ratgeber

Wer ein Baby oder Kleinkind hat, sollte unbedingt darauf achten, dass sein Kind auf einer altersmäßig passenden Matratze liegt.

Das ist für seine Gesundheit, Sicherheit und sein Wohlbefinden ausgesprochen wichtig.

Die kleinen verbringen die meiste Zeit im Bettchen und daher ist die Wahl der Matratze extrem wichtig. Wir haben für Sie die wichtigsten Infos und Tipps zur Wahl einer Babymatratze  zusammengetragen.

Babymatratzen Test

Aufbau einer Babymatratze

Die meisten Baby Matratzen bestehen aus Schichten verschiedener atmungsaktiver Materialien. Eine beliebte Kombination ist Kokosfaser und Naturlatex.

Diese Babymatratzen können dem Kindesalter entsprechend gewendet werden: Das Neugeborene liegt auf der härteren Schicht, das Kleinkind auf der etwas weicheren.

Auch Kaltschaum und Latex sind bewährte Werkstoff-Kombinationen.

Da das Neugeborene auf der härteren Schicht liegt, ist das Risiko des Plötzlichen Kindstods (SIDS) geringer. Dreht es sich auf den Bauch, sinkt es wegen des härteren Materials dennoch nicht so tief ein, dass die Gefahr einer CO2-Rückatmung bestünde.

Einschicht-Matratzen haben den Nachteil, dass sie einige Jahre später durch eine Kleinkind-Matratze ersetzt werden müssen. Babymatratzen haben keine Liege-Zonen.

Das wäre auch überflüssig, da die Baby-Wirbelsäule noch gerade ist und an keiner Stelle zusätzliche Stützung benötigt. Vorteilhaft ist eine urinabweisende Unterlage. Sie sorgt dafür, dass der Matratzen-Kern trocken und die Babymatratze hygienisch bleibt.

Die Unterlage wird auf der Höhe von Babys Hüfte zwischen Matratzen-Bezug und abnehmbaren Wasch-Bezug eingelegt. Außerdem ist zu beachten, dass die Unterlage gut fixiert werden muss: Unruhig-Schläfer laufen sonst Gefahr, dass sie ihnen vor das Gesicht gelangt.

Auf was solltest du bei einer Babymatratze achten?

Auch bei einer Babymatratze sollten Belüftungskanäle vorhanden sein, die die Verdunstung von Schweiß und Speichel ermöglichen.

Bei Kindern von Allergikern sollte die Baby Matratze zusätzlich anti-allergische Eigenschaften haben. Gut geeignet sind Hausstaubmilben und Schimmelpilz-Sporen unfreundliche glatte Oberflächen (Latex, Kaltschaum). Sie können unproblematisch feucht abgewischt werden.

Um noch zusätzlich die Lüftungskanäle vor dem Eindringen der Mikroben zu schützen, empfiehlt sich der Kauf von Anti-Milben-Schutzbezügen (Encasings).

Wird die Baby Matratze „auf Vorrat“ gekauft, so muss die weichere Schicht unbedingt rundum verstärkte Tritt-Kanten haben, damit das sich an den Gitter-Stangen aufrichtende oder im Bett herumkrabbelnde Kind nicht mit den Füßchen oder Händchen zwischen Baby Matratze und Bettkante gerät und sich verletzt.

Darauf solltest Du beim Babymatratzen Test achten

  1. Auf Testsiegel achten
  2. Atmungsaktiv (Belüftungskanäle sind vorhanden)
  3. Gibt es ein Urteil von Stiftung Warentest?
  4. Nässeschutz
  5. Die Matratze ist beidseitig verwendbar
  6. Stabile Trittkante (Sorgt dafür, dass das Baby nicht abrutscht bei den ersten Stehversuchen)
  7. Verarbeitung des Materials
  8. Stützfähigkeit der Matratze

Noch mehr wichtige Informationen findest du in diesem Babymatratzen Test.

AUF SCHADSTOFFE ACHTEN!

Sie sollten immer darauf achten, dass Babymatratzen frei von Schadstoffen ist. Es ist zwar bei den meisten Babymatratzen bereits gegeben, dennoch müssen Sie am besten besonders auf die entsprechenden Produktbezeichnungen und Kennzeichen achten. Manchmal gibt es eindeutige Prüfsiegel vom Hersteller, das zeugt von besonders hoher Qualität.


Bei dem Stiftung Warentest konnten bei den Matratzen keinerlei Schadstoffe gefunden werden. Vorher wurde aber im Jahr 2010 von der ÖKO-TEST in manchen Bezügen das nicht ungefährliche Antimon gefunden.

Was macht eine gute Babymatratze aus?

Eine gute Baby Matratze hat die richtige Größe. Standard ist 70×140 cm.

Einige Hersteller bieten auch Sondergrößen an (60×120 und 70×160 cm). Die Standardgröße reicht für die ersten Lebensjahre völlig aus.

Je nach Material(ien) und Festigkeit sind Baby Matratzen zwischen 7 und 13 cm hoch. Babymatratzen sollten punktelastisch sein, damit der kindliche Körper nicht großflächig einsinkt.

Außerdem dürfen Säuglinge nicht mehr als 1 cm einsinken, damit sie nicht in die Matratze atmen.

Bei größeren Kleinkindern reichen 2 cm aus. Die Babymatratze sollte auf keinen Fall Liege-Zonen haben, da der kindliche Körper an allen Stellen gleichmäßig aufliegen muss. Für Säuglinge sind mittel-feste Matratzen am besten geeignet.

Liegen sie zu hart, bekommen sie Rückenschmerzen und schlafen unruhig. Gute Babymatratzen werden umweltverträglich hergestellt. Kokos, Baumwolle und Schafschurwolle stammen idealerweise aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. verantwortungsvoller Tierhaltung.

Der Wasch-Bezug sollte leicht abnehmbar und bei mindestens 60°C maschinenwaschbar sein, damit auslaufende Trinkflaschen und Windel-Pannen keine größeren Probleme verursachen.

Auf den Kauf gebrauchter Baby Matratzen sollten die Eltern aus hygienischen Gründen grundsätzlich verzichten. Andere günstige Matratzen finden Sie auf unserer Startseite.

Fazit zum Babymatratzen Test

Obwohl eine Babymatratze nicht so lange genutzt wird, wie eine Matratze für Erwachsene, solltest du bei der Babymatratze trotzdem nicht sparen.

Denn langfristig gesehen sind die ersten Jahre eines Menschen die Wichtigsten. Welche das Leben von einem Menschen prägen.

Daher tue deinem Baby und dir etwas gutes, mit einer passenden Babymatratze.

Und mit den oben genannten Tricks, kannst du dich vor Fehlkäufen schützen!

Stefan Binder
 

Angefangen hat alles mit der Suche nach der passenden Matratze für meine Frau und mich. Danach auch für meine Kinder. Das erforderte sehr viel Aufwand, um zu allen Informationen zu gelangen, denn jeder Hersteller erzählt dir etwas anderes. Doch nach unzähligen probierten Matratzen und Stunden der Weiterbildung, haben wir uns ein riesiges Wissen rund um die passende Matratze, Lattenroste, Zubehör und weitere Gadgets aufgebaut. Und genau dieses Wissen teilen wir mit DIR!

>